SUPERFLEX HISTORY: PUBLIC COMMISSIONS (Downloads)

 

SUPERFLEX is an artist group founded in 1993 by Bjørnstjerne Christiansen, Jakob Fenger and Rasmus Nielsen.

SUPERFLEX describe their works as tools; proposals that invite people to participate in the development of experimental models to alter given structures and conditions. SUPERFLEX’ work evolves around power structures and relate to economics, copyright law and selforganisation.
SUPERFLEX works within and outside of traditional art contexts. The group collaborates with architects, designers, engineers, businesses, and marketers on tools, which have the potential for a social or economic change. Besides many other public art projects the group has done the series Power Toilets. In each case, an exact copy of a lavatory originating from a powerful institution is placed in the public domain for public use.
Recently the artists have engaged in urban planning with projects such as Superkilen (2012) and The Bank (2013) and won several competitions and awards together with architects.

SUPERFLEX has gained international recognition for their projects with solo exhibitions at the Museum of Tomorrow in ( Rio de Janeiro ), ASU ( Phoenix ), 21st Museum of Contemporary Art ( Kanazawa, Japan ), Lunds Konsthall ( Lund, Sweden ), MAC ( Chile ), Kunsthalle Basel, The Schirn Kunsthalle ( Frankfurt am Main ), the Mori Museum ( Tokyo ) and the Hirshorn Museum & Sculpture Garten ( Washington ) – among many others. The group has participated in international arts biennials such as the Gwangju Biennial in Korea, the Istanbul Biennial, the São Paulo Biennial, the Shanghai Biennial, the Marrakech Biennial and the Utopia Station exhibition at the Venice Biennial. SUPERFLEX’ works are represented in several public art institutions such as MoMA ( New York ), Queensland Art Gallery ( Brisbane ), Louisiana Museum of Modern Art ( Denmark, The Contemporary Austin ( Texas, USA ), FRAC – Nord-Pas de Calais, ( Dunkerque, France ), Coleccion Jumex ( Mexico City ), Stedelijk Van Abbemuseum ( Eindhoven ); Museum Boijmans van Beuningen ( Rotterdam ), Musac – Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León ( Spain ), Kunsthaus Zürich ( Switzerland ). — superflex.net
Header: Superflex, Schwarzer Platz / Black Square, Kopenhagen 2012 © Superflex

Bildmaterial zum Download
© SUPERFLEX (Kopenhagen/DK)

portrait_superflex_mayotte_2015 Kopie.jpg

SUPERKILEN (SUPERKEIL), Kopenhagen 2012

Dreiteiliger Landschaftspark im Stadtteil Nørrebro, Kopenhagen
Kooperation: SUPERFLEX, Architekturbüro BIG, Landschaftsarchitekten Topotek1

Wie erzeugt man Identität? Über einen Kilometer lang schiebt sich der neue Landschaftspark auf früheren Gleisflächen wie ein Keil durch Nørrebro, einem der am dichtesten besiedelten, multikulturellsten und sozial benachteiligtesten Bezirke Kopenhagens. Zur Verbesserung des städtischen Lebens beauftragte die Stadt Kopenhagen und die Stiftung Realdania das dänische Architekturbüro BIG, die Berliner Landschaftsarchitekten Topotek1 und die dänische Künstlergruppe Superflex mit der Neugestaltung des Bezirks. Die Bewohner von Nørrebro haben 57 unterschiedliche ethnische Wurzeln, die sich im Park widerspiegeln. Denn statt das übliche Stadtmobiliar zu installieren, wurden die Anwohner aufgerufen, Bänke, Abfalleimer, Bäume, Spielgeräte, Fahrradständer, Poller aus ihren Heimatländern zu beschreiben und vorzuschlagen. Fünf Gruppen von Bewohnern reisten sogar nach Palästina, Spanien, Thailand, Texas und Jamaika, um ganz besondere Exemplare vor Ort zu erwerben. Unter Einbeziehung und aktiver Mitwirkung der Anwohner entstand ein einmaliger urbaner Raum.

fig.2 + 3: Superflex, Rote Zone, Kopenhagen 2013 © Superflex

Superkilen-Roter Platz KopieIrakische Schaukeln-Superkilen Kopie

THE BANK

Sharjah, United Arab Emirates, 2013
Commissioner: Sharjah Art Foundation,
Konzept von Superflex in Kooperation mit Schul Landschaftsarchitekten

Viele Banken, die ursprünglich auf der Bank Street in Sharjah ihre Niederlassungen hatten, haben diesen Ort für andere lukrativere Standorte verlassen. SUPERFLEX hat im Auftrag der Sharjah Art Foundation für diesen verlassenen Ort ein nicht monetäres Bankmodell entwickelt, in dem sie die Bank Street mit anderen Wertvorstellungen anreicherte. Was wäre, wenn der humane Faktor, d.h. die Summe der Erinnerungen und Geschichten der Menschen, die in diesem Quartier leben, als das wirkliche Kapital wahrgenommen werden würde? Was wäre, wenn diese neue Währung in die Bank Street investiert und in physische Objekte umgewandelt werden könnte?

Für die Entwicklung „Der Bank“ wurden Bewohner der Bank Street in Sharjah aufgefordert, bestimmte Stadtobjekte wie Bänke, Bäume, Spielgeräte und Beschilderungen auszuwählen, mit denen sie eine besondere Erinnerung oder eine unglaubliche Geschichte verbinden. Die von den Bewohnern ausgewählten Gegenstände stammten entweder aus den ursprünglichen Herkunftsländern oder von Reisen in andere Länder. Die (Erinnerungs)Objekte wurden entweder in einer 1:1 Kopie produziert oder in den jeweiligen Ländern gekauft und in der Bank Street zur gemeinsamen Nutzung aufgestellt. „Die Bank“, die das menschliche Potenzial, in Form von persönlichen Erinnerungen und Geschichten zum Thema machte, wurde zum städtischen Währungsumrechner, der eine andere Art von Gewinn an die Bank Street brachte.

fig.4 + 5: Superflex, The Bank, Sharjah, United Arab Emirates, 2013 © Superflex
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